Trotz der Absage des offiziellen Politischen Aschermittwochs 2016, aufgrund des tragischen Zugunglücks in Bayern, waren mehr als 80 Gäste der Einladung der SPD Reichshof zu einem politischen Informationsabend gefolgt.

Aus Respekt vor den Opfern des Zugsunglückes im bayrischen Bad Aibling hatte die SPD Reichshof kurzfristig den Politischen Aschermittwoch 2016 in seiner traditionellen Form abgesagt. Stattdessen wurde es ein politischer Informationsabend. „Doch gerade diese geänderte Veranstaltungsform entwickelte sich zu einem rundum gelungenen Abend mit vielen aktuellen Informationen und einem offenen und ehrlichen Austausch“, so die Vorsitzende der SPD Reichshof und stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Maaß.
Die Bundestagsabgeordneten Michaela Engelmeier und Willi Brase, sowie der Parlamentarischer Geschäftsführer Marc Herter waren trotz Absage der eigentlichen Veranstaltung gekommen, um über die aktuelle Bundes- und Landespolitik zu informieren und sich den Fragen der Gäste zu stellen. Zu den beherrschenden Themen zählten die aktuelle Flüchtlingspolitik, die Auseinandersetzung mit öffentlicher Hetze und offen verbreitetem Rassismus sowie der Umgang mit der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Dabei positionierten sich alle Anwesenden klar gegen rechte Hetze und Gewalt und für einen verantwortungsvollen und humanen Umgang mit der Flüchtlingssituation.

„Wir sind froh, die Veranstaltung nicht gänzlich abgesagt zu haben, sondern sie in anderer Form stattfinden zu lassen“, so Maaß. „Der große Zuspruch der Besucher zur heutigen Veranstaltungsform lässt uns überlegen, ob wir unseren traditionellen Politischen Aschermittwoch zukünftig nicht generell etwas anders gestalten und ihn weniger von persönlichen Einzelreden dominieren zu lassen, sondern zu einem Dialog der Besucher mit der Politik entwickeln“, ergänzte der Fraktionsvorsitzende Ralf Oetterhagen abschließend. Der Termin für den nächsten Politischen Aschermittwoch, der 1. März 2017, steht bereits fest im Terminkalender der SPD Reichshof.